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21 Apr

IL-6: Nichtinvasive Diagnostik intrauteriner Infektionen aus abgehendem Fruchtwasser

Ralf Dostatni, Medizin

Die Hauptursache perinataler Morbidität und Mortalität ist der frühe vorzeitige Blasensprung. Die klinische Vorgehensweise ist konservativ, wobei die Entscheidung zur weiteren Aufrechterhaltung der Schwangerschaft gegen das Risiko einer auftretenden intrauterinen Infektion abgewogen werden muss.

Die bisher genutzten diagnostischen Methoden, wie das Serum CRP oder die maternalen Leukozyten sind für eine frühzeitige Erkennung einer fetalen Infektion ungeeignet, während die Amniozentese zu invasiv ist und deshalb häufig nicht genutzt wird. Deshalb werden Marker gesucht, die bei der Diagnostik intrauteriner Infektionen für das klinische Management der Patienten hilfreich sind und vom behandelnden Kliniker mit einer nicht invasiven Methode, die 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht, eingesetzt werden kann.

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