Hygienemonitoring in Brauereien: Ergebnisse in 2 Stunden – Sofortmaßnahmen ergreifen!

Nahrungsmittel, Ralf Dostatni, 11.03.2019

Die Qualität von Bier wird in Brauereien auf jeder Stufe des Produktionsprozesses sorgfältig kontrolliert. Mit der Anwesenheit bierschädigender Mikroorganismen geht ein erhebliches Gefahrenpotential für die Bierqualität einher. Mikrobielle Verunreinigungen können negativen Einfluss auf Geschmack, Textur und Geruch des Endproduktes nehmen. Entsprechende Kontaminationen sind über den gesamten Herstellungsprozess möglich. Bierschädigende Mikroorganismen können gerade im Bereich der Abfüllanlage ins Bier gelangen. Deshalb werden die Anlagen in regelmäßigen Abständen intensiv gereinigt. Der Reinigungserfolg wird fortwährend über ein engmaschiges Hygienemonitoring kontrolliert. Hierbei werden in besonderem Maße im unmittelbaren Umfeld der Abfüllung Abstrichproben gesammelt und diese anschließend über selektive Anreicherung auf bakterielles Wachstum untersucht. Handelt es sich um langsam wachsende oder schlecht kultivierbare Schädiger, können Tage bis Wochen bis zu einem positiven Kulturergebnis vergehen. Dadurch lassen sich häufig keine zeitnahen Konsequenzen für kausale Sofortmaßnahmen im Abfüllbereich ableiten.

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen eine Methode vor, mit der Abstrichproben innerhalb von 2 Stunden auf Kontaminationen mit bierschädigenden Bakterien untersucht werden können. Besonders interessant sind hierbei obligat anaerob wachsende Spezies der Gattungen Megasphaera und Pectinatus. Die Basis der Methode bildet eine Kombination aus einer Schnell-Extraktion am Abstrich und einer anschließenden PCR. Nähere Informationen zu der Methode finden Sie hier.

Falls Sie Fragen hierzu haben oder an einer Demonstration der Methode in Ihrer Brauerei interessiert sind, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus und senden Sie es uns zu.

 

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